Wissenswertes zu Wachstumshormonen

Wachstumshormone kommen sowohl im menschlichen als auch im tierischen Organismus vor und übernehmen dort vielfältige Funktionen. Das Wachstumshormon Somatropin wird im Vorderlappen der Hirnanhangsdrüse produziert und der Hypothalamus übernimmt dann die Steuerung der Ausschüttung der Wachstumshormone. Diese werden verstärkt dann ausgeschüttet, wenn sich der Mensch im Ruhezustand befindet, hier speziell während des Schlafs vor Mitternacht.

Auch während der Pubertät wird das Wachstumshormon verstärkt ausgeschüttet, hier ist es maßgeblich für das Längenwachstum verantwortlich. Und wenn die Wachstumsphase beim Menschen abgeschlossen ist, tragen die Wachstumshormone zum körperlichen und auch geistigen Wohlbefinden bei. Die Wachstumshormone beeinflussen dabei unter anderem auch die Muskulatur, das Bindegewebe und die Sehnen und sorgen für deren Stärkung. Der Körper benötigt zu jeder Zeit eine bestimmte Menge an Wachstumshormonen, um leistungsfähig zu sein. Darüber hinaus sind die Wachstumshormone auch für die Regeneration, die Gehirnfunktion, die Festigkeit der Knochen, den Fettabbau, den Muskelaufbau und die Wundheilung verantwortlich.

Beim Immunsystem können die Wachstumshormone zum Beispiel die Abwehrkraft stärken, sie wirken vor allem gegen bakterielle Infektionen. Die Wachstumshormone lassen sich auch auf künstliche Art und Weise herstellen und sie werden heute zu vielen unterschiedlichen Zwecken eingesetzt, sowohl bei verschiedenen Erkrankungen als auch zur nicht medizinischen Verwendung. Hier nutzt man die Wachstumshormone zum Beispiel im Anti-Aging-Bereich, beim Bodybuilding und auch zum Fettabbau. Wenn die Wachstumshormone zur Fettreduktion eingesetzt werden, bewirken sie, dass das Fett in Energie umgewandelt wird. Im Bereich des Bodybuilding macht man sich das Wachstumshormon zunutze, weil sie den Muskelaufbau fördern und durch die Verlangsamung der Zellalterung setzt man sie auch im Bereich des Anti-Aging ein.